Das
Consortium Classicum ist ein deutsches Kammermusikensemble.
Es wurde 1966 von dem Klarinettisten Dieter Klöcker mit dem Ziel gegründet, die Kammermusik der Klassik und Frühromantik zu fördern und zu pflegen. Das Ensemble hat seinen Ursprung im
Detmolder Bläserkreis und entwickelte sich über das
Rheinische Bläsersextett in seine heutige Form.
Die Musiker spielen in variabler Besetzung das Standardrepertoire und widmen sich ebenso neuentdeckten Musikstücken.
Das
Ensemble besteht aus Solisten, Musikprofessoren und Mitgliedern von namhaften Orchestern, die auf zahlreichen Festivals im In- und Ausland wie den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen , Berliner Festwochen in den USA, Südamerika, Japan Russland, China und Australien u. a. weltweite Beachtung und Anerkennung finden.
Ergänzt werden die Konzerttätigkeiten durch Beiträge in TV-Dokumentationen im ZDF, zum Beispiel in
Mozart in China und
Wiederentdeckte Serenaden von Wolfgang Amadeus Mozart sowie in Filmen der ARD wie
Jüdische Kammermusik, im ORF, Japan TV und im Schweizer Fernsehen. Zahlreiche Schallplatten- und CD-Einspielungen wurden mit Preisen wie dem Deutschen Schallplattenpreis, dem
Premio della Critica Discografica Italiana und der Wiener Flötenuhr ausgezeichnet.
Ein hauseigenes Musikarchiv, welches aus jahrzehntelanger Grundlagenforschung in Schlössern, Klöstern und Bibliotheken entstanden ist, sichert den Bestand an Werken vergessener Meister des 18. und 19. Jahrhunderts und erleichtert die konzertante Arbeit.